www.rainer-langlitz.de
Herzlich Willkommen
Entdecken Sie tiefgründige Gedanken zu Gott, Mensch und Welt aus der Perspektive von Rainer Langlitz.

August / September 2026
Wenn der Sommer langsam endet...
Der Sommer verabschiedet sich langsam. Am 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Die Tage werden langsam kürzer, die Morgen kühler, und die Natur beginnt, ihr Gesicht zu verändern.
Das Grün der Blätter weicht nach und nach warmen Gelb-, Orange- und Rottönen. Das erste Laub fällt, die Wälder werden stiller und das Licht bekommt seinen ganz besonderen, goldenen Herbstcharakter.
Der Herbst ist eine Zeit des Wandels – und gleichzeitig eine wunderbare Einladung, innezuhalten und die Schönheit der Natur zu genießen.
Willkommen Herbst – mit seinen Farben, seinem Licht und seiner ganz besonderen Atmosphäre.
Herzlich Willkommen
Ich, Rainer Langlitz, schreibe über Gott, Mensch und Welt – aus der Perspektive eines Menschen, der selbst lange auf der Suche war. Während meines Grundstudiums der evangelischen Theologie habe ich mich intensiv mit Bibel und christlicher Spiritualität beschäftigt. Nach Beendigung meines Studiums fragte ich mich jedoch, was wir über Gott überhaupt wissen können. Heute ist der Deismus meine philosophisch-theologische Heimat. Mich interessiert die Frage: Was bleibt von der Gottesfrage, wenn wir die Offenbarung kritisch hinterfragen und zugleich den Gedanken an Gott nicht aufgeben wollen?
[Mein Denken kennenlernen]
[Meinen Lebensweg entdecken]
[Meine Bücher entdecken]
[Meine aktuellen Gedanken lesen]
Eines meiner Hauptziele ist in diesem Zusammenhang:
GEMEINSAMES NACHDENKEN
Gemeinsam nachdenken bedeutet für mich, zusammen über eine Frage oder ein Problem nachzudenken, statt dass nur eine Person die Lösung vorgibt. Dabei kann man zum Beispiel:
· Ideen austauschen
· verschiedene Sichtweisen betrachten
· Argumente abwägen
· Fragen stellen
· gemeinsam Zusammenhänge entdecken
· sich gegenseitig auf neue Gedanken bringen
Gemeinsam nachdenken heißt nicht unbedingt, sofort zu einer gemeinsamen Meinung zu kommen.
Es geht eher darum, den Denkprozess miteinander zu teilen.
Ich darf in diesem Zusammenhang auf meine beiden neuesten Videos hinweisen:
Link zu meinen neuesten YouTube-Videos:
Gibt es Gott? – 10 Fragen zum Nachdenken
Warum bin ich kein Christ mehr? – Und warum glaube ich weiterhin an Gott?
Denken über Gott, den Menschen und die Welt...
Zwischen Glaube, Vernunft und der Frage nach Gott
Meine Suche nach Wahrheit
Meine Auseinandersetzung mit Gott begann nicht erst mit meinen Büchern.
Schon während meiner Jugend beschäftigte mich die Frage nach Sinn, Wahrheit und Gott. Die Konfirmationszeit, mein Religionsunterricht, mein Theologiestudium und insbesondere meine Erfahrungen in Taizé haben meinen Weg nachhaltig geprägt.
1994 begann ich in Bethel evangelische Theologie zu studieren.
Ich lernte Hebräisch und Griechisch, beschäftigte mich mit dem Alten und Neuen Testament, Kirchengeschichte, Dogmatik und Praktischer Theologie und setzte mich mit unterschiedlichen Zugängen zur Bibel auseinander.
Gleichzeitig wurde mir immer wichtiger, nicht nur innerhalb eines religiösen Systems nach Antworten zu suchen, sondern auch das System selbst kritisch zu hinterfragen.
Diese Spannung begleitet mich bis heute.
Vom Christentum zum Deismus
Mein Weg war kein geradliniger Weg von „Glauben“ zu „Nichtglauben“.
Ich habe mich intensiv mit christlicher Spiritualität auseinandergesetzt. Taizé, Gottesdienste, Gebet, Bibel und theologische Studien waren wichtige Stationen meines Lebens.
Doch gerade die intensive Beschäftigung mit Theologie führte mich zunehmend zu einer grundlegenden Frage:
Woher wissen wir eigentlich, dass Gott sich offenbart hat?
Und was geschieht mit unserem Gottesbild, wenn wir diese Voraussetzung kritisch untersuchen?
2010 begann ich mit der Arbeit an meinem ersten Buch.
2012 erschien:
Liebe, Glück, Trost und Freiheit in einer (a-)theistischen Theologie
Damals war der Begriff des Deismus für mich noch nicht die Antwort.
Erst etwa 2016/2017 wurde der Deismus zu meiner philosophisch-theologischen Heimat.
Weder Dogma noch Nihilismus
Ich möchte meine Bücher nicht als fertige Antworten verstanden wissen.
Sie sind vielmehr eine Einladung zum eigenen Denken.
Mich beschäftigt insbesondere die Frage, ob es einen Weg zwischen einem unkritischen religiösen Glauben und einem vollständigen Atheismus gibt.
Ich glaube: Es lohnt sich, diesen Weg zu suchen.
Dazu gehört für mich ein kritischer Blick auf Religionen und religiöse Systeme.
Denn wo Menschen ihre eigene Religion für die einzig richtige halten und ihre grundlegenden Voraussetzungen nicht mehr hinterfragen, können Abgrenzung, Streit und Unversöhnlichkeit entstehen.
Religionskritik bedeutet für mich deshalb nicht, Religion einfach abzulehnen. Sie bedeutet zunächst, Fragen zu stellen.
Mein wichtigstes Buch
Die Frage nach Gott begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden.
Aber was meinen wir eigentlich, wenn wir „Gott“ sagen?
Ist Gott
- eine Person?
- ein Schöpfer?
- ein Grund allen Seins?
- eine menschliche Vorstellung?
- oder etwas, das sich unserer Sprache und unserem Denken grundsätzlich entzieht?
Und wenn wir die Vorstellung einer göttlichen Offenbarung kritisch prüfen:
Was können wir dann überhaupt noch über Gott sagen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich mein Buch:
Wer oder was ist Gott?
Es richtet sich besonders an Menschen, die sich kritisch mit Bibel und Offenbarungstheologie auseinandersetzen möchten, sich mit einem traditionellen monotheistischen Gottesbild nicht mehr wohlfühlen, aber ebenso wenig im Atheismus eine geistige Heimat finden.
[Mehr über „Wer oder was ist Gott?“]
Gott – Mensch – Welt. Aufsätze
Neben Wer oder was ist Gott? ist mir auch mein Buch
besonders wichtig.
Darin geht es um verschiedene gesellschaftliche, philosophische und theologische Fragestellungen, die sich aus meiner persönlichen Auseinandersetzung mit Gott, Mensch und Welt ergeben.
Die Texte sind nicht als Lehrgebäude gedacht.
Sie sind Denkbewegungen.
Gedanken, die dazu einladen, selbst weiterzudenken.
[Buch "Gott-Mensch-Welt" kennenlernen]
Aus dem Vorwort:
"Liebe Leserinnen und liebe Leser,
den Begriff Aufsatz kennen wir aus unserer Schulzeit. In Aufsätzen bringen wir unser Denken zum Ausdruck.
„Ich denke, also bin ich“. René Descartes (1596 – 1650).
Denken ohne Tun ist wie Theorie ohne Praxis.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) soll gesagt haben:
„Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, von jeher anerkannt, von jeher geübt, nicht eingesehen von einem jeden. Beides muß wie Aus- und Einatmen sich im Leben ewig fort hin und wider bewegen; wie Frage und Antwort sollte eins ohne das andre nicht stattfinden. Wer sich zum Gesetz macht, was einem jeden Neugebornen der Genius des Menschenverstandes heimlich ins Ohr flüstert, das Tun am Denken, das Denken am Tun zu prüfen, der kann nicht irren.“
Unser Leben geschieht nicht nur im Denken, sondern im Besonderen auch im Tun: in der Erfahrung des praktischen Lebens. Theorie („Denken“) ohne Praxis („Tun“) ist nichts. Tun ohne Denken ist allerdings auch nichts.
Denken und Tun gehören unabdingbar zusammen.
In meinen Aufsätzen („Essays“), die ich Ihnen hier zum Lesen präsentiere, kommt die Erfahrung von „Tun und Denken“ zum Ausdruck. Es geht in diesem Essayband um die Themenbereiche: Gott-Mensch-Welt.
Innerhalb dieser Bereiche spiegelt sich unser Leben, Tun und Denken.
Gedanken haben die Kraft der Verwirklichung und können sich damit auf unser Leben und Tun auswirken:
Aus Gedanken werden Worte geformt.
Aus Worten werden Handlungen.
Aus Handlungen werden Gewohnheiten.
Aus Gewohnheiten wird Charakter.
(Vgl. dazu den Talmud).
Unser Charakter ist Teil unserer Persönlichkeit und damit Teil unseres Menschseins. Wir Menschen wiederum prägen und gestalten die Welt.
Daraus wird deutlich, wie entscheidend und folgenreich es sein kann, wie (!) wir denken.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit sowie stets eine gute Zeit und nun eine gute und spannende Lektüre der nachfolgenden Aufsätze.
Frankfurt/M, August 2020
Rainer Langlitz"
Meine Bücher
Inzwischen sind acht Bücher entstanden.
Sie beschäftigen sich mit Fragen nach Gott, Religion, Philosophie, Mensch und Gesellschaft.
Dabei zieht sich eine Frage durch mein Schreiben:
Wie können wir über Gott nachdenken, ohne aufzuhören, kritisch zu denken?
Warum ich schreibe
Ich schreibe für Menschen,
- die sich kritisch mit Religion auseinandersetzen möchten,
- die Fragen an die Bibel und die Offenbarungstheologie haben,
- die sich im traditionellen Monotheismus nicht mehr zuhause fühlen,
- die aber auch nicht einfach Atheisten sein möchten,
- und die bereit sind, ihre eigenen Vorstellungen von Gott zu hinterfragen.
Meine Bücher wollen niemanden zu einem bestimmten Glauben überreden.
Sie wollen zum Denken einladen.
Vielleicht führt dieses Denken zu anderen Antworten als bei mir.
Das ist für mich kein Problem.
Denn die Suche nach Wahrheit ist wichtiger als die Verteidigung einer bereits feststehenden Antwort.
Über mich
Geboren wurde ich am 29. November 1974 in Hessen.
Mein Lebensweg führte mich über Schule und Studium, evangelische Theologie, kirchliches Engagement und berufliche Tätigkeiten schließlich zum Schreiben.
Ich war unter anderem als Lektor in der evangelischen Kirche tätig und habe Gottesdienste eigenständig vorbereitet und geleitet.
Mein theologischer Weg war von christlicher Spiritualität ebenso geprägt wie von kritischer Reflexion.
Heute sehe ich mich als Autor, der an der Schnittstelle von Philosophie, Theologie, Religionskritik und Deismus schreibt.
Mein Weg ist noch nicht zu Ende.
Aktuelle Gedanken
Philosophie und Religionskritik gehören für mich nicht nur in Bücher.
Auch die Gegenwart wirft Fragen auf:
Was bedeutet Freiheit?
Was bedeutet Verantwortung?
Welche Rolle spielen Religionen in unserer Gesellschaft?
Was macht einen Menschen zu einem guten Menschen?
Und welche Bedeutung kann die Gottesfrage heute noch haben?
In meinem Blog beschäftige ich mich mit solchen Fragen und teile Gedanken, die mich aktuell beschäftigen.
[Zum Blog]
Vielleicht beginnt Philosophie mit einer einfachen Frage
Was, wenn wir unsere wichtigsten Antworten noch einmal ganz neu hinterfragen?
Willkommen auf meiner Website.
Rainer Langlitz

Meine veröffentlichten Bücher
In meinen Büchern beschäftige ich mich mit den großen und kleinen Fragen, die unser Leben prägen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Mensch, Gesellschaft und die Suche nach Sinn – ebenso wie die Frage nach Gott, unserem eigenen Denken und unserem Platz in der Welt. Ich verbinde persönliche Erfahrungen und Beobachtungen mit philosophischen, gesellschaftlichen und weltanschaulichen Überlegungen.
Meine Bücher sind keine Sammlung fertiger Antworten. Sie möchten zum Nachdenken anregen, vertraute Sichtweisen hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen.
Wer meine Gedanken intensiver kennenlernen möchte, findet in meinen Büchern unterschiedliche Zugänge zu den Themen, die mich beschäftigen und begleiten.
Entdecken Sie meine veröffentlichten Bücher und finden Sie heraus, welche Gedanken Sie persönlich ansprechen.
Timeline mit kleinen täglichen Impulsen
Beginn: 15. September 2026
Die Welt ist ständig in Bewegung. Jeden Tag geschehen Ereignisse, die Menschen, Gesellschaften und unser gemeinsames Leben prägen. Mit dieser Timeline entsteht ab dem 15. September 2026 eine fortlaufende Sammlung wichtiger Nachrichten und bemerkenswerter Ereignisse aus aller Welt.
Was heute geschieht, kann morgen bereits Geschichte sein. Deshalb werden die wesentlichen Entwicklungen des Tages festgehalten und in ihrem zeitlichen Zusammenhang betrachtet. Ergänzt werden die Nachrichten durch kleine tägliche Impulse, die zum Innehalten, Nachdenken und Einordnen einladen.
Dabei soll die Timeline nicht nur informieren, sondern auch den Blick für Zusammenhänge schärfen. Was bewegt die Welt? Welche Veränderungen zeichnen sich ab? Und was bedeuten diese Entwicklungen für uns und unseren Alltag?
Tag für Tag entsteht so eine persönliche Chronik unserer Zeit – aktuell, nachdenklich und mit dem Blick über den einzelnen Tag hinaus.

Nahost & Energie sind gerade der große weltweite Treiber
Was ist passiert?
Die Konflikte im Nahen Osten wirken zunehmend auf die Weltwirtschaft. Der Ölpreis ist wieder über 100 Dollar je Barrel gestiegen – mit deutlichen Folgen für Energiepreise und Inflation.
Warum ist das wichtig?
Steigende Energiepreise verteuern Transport, Produktion und Heizung. Damit steigt gleichzeitig der Inflationsdruck – und der Spielraum für Notenbanken, die Zinsen zu senken, wird kleiner.
Was könnte daraus entstehen? (Kommentar)
Wenn die Energiepreise länger hoch bleiben, könnte das die Weltwirtschaft spürbar bremsen. Für Deutschland bedeutet das zusätzlichen Druck auf Unternehmen und Verbraucher.
Der entscheidende Punkt: Ein Konflikt in einer Region kann über den Energiemarkt sehr schnell zu einem globalen Wirtschaftsthema werden.
Quelle: Tagesschau
Stand: 15.09.2026
Bild: KI-generierte illustrative Darstellung.
2026
15.09.

Ukraine/Russland: weiterhin extrem angespannt
Was ist passiert?
Trotz diplomatischer Bemühungen um eine begrenzte Waffenruhe gehen die Angriffe zwischen Russland und der Ukraine weiter. Gleichzeitig verschärft sich die Lage an der NATO-Ostflanke: Über Litauen wurde eine Drohne abgeschossen, die laut litauischen Angaben aus Richtung Belarus kam und einen Sprengsatz getragen haben soll.
Warum ist das wichtig?
Der Konflikt beschränkt sich damit längst nicht mehr nur auf das unmittelbare Kriegsgebiet. Drohnen, Sabotage und mögliche Cyberangriffe zeigen, wie schnell sich die Spannungen auf andere europäische Länder auswirken können.
Was könnte daraus entstehen? (Kommentar)
Die Gefahr liegt vor allem darin, dass einzelne Zwischenfälle zu einer weiteren Eskalation führen. Gleichzeitig dürfte Europa seine Verteidigungsbereitschaft und den Schutz der NATO-Ostflanke weiter verstärken.
Die entscheidende Frage bleibt: Gelingt es, die Spannungen zu begrenzen – oder wird aus dem bestehenden Konflikt eine noch größere Belastungsprobe für Europa?
Quelle: Deutschlandfunk
Stand: 15.09.2026
Bild: KI-generierte illustrative Darstellung.

Deutschland: Spritpreise, Wirtschaft und politische Unruhe
Was ist passiert?
Deutschland steht gleichzeitig vor wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen. Hohe Energiekosten belasten Unternehmen, die Konjunktur bleibt schwach und die Bundesregierung unter Friedrich Merz steht politisch unter Druck. Gleichzeitig sorgt die geplante Übernahme der Commerzbank durch UniCredit für zusätzliche Diskussionen.
Warum ist das wichtig?
Wirtschaftliche Schwäche und politische Unsicherheit verstärken sich gegenseitig. Unternehmen brauchen vor allem bezahlbare Energie, Planungssicherheit und gute Rahmenbedingungen für Investitionen – genau hier bestehen derzeit große Sorgen.
Was könnte daraus entstehen? (Kommentar):
Für die Bundesregierung wird es entscheidend sein, wieder mehr Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Deutschland zu schaffen. Wenn hohe Kosten, schwache Investitionen und politische Unsicherheit länger zusammenkommen, könnte der Druck auf die Regierung weiter steigen.
Die spannende Frage ist deshalb: Schafft Deutschland die wirtschaftliche Wende – oder verliert der Standort weiter an Attraktivität?
Quelle: Handelsblatt / DIHK / ZEIT / Tagesschau
Stand: 15.09.2026
Bild: KI-generierte illustrative Darstellung.

Zinsen: Die Zeiten des billigen Geldes sind wieder vorbei
Was ist passiert?
Die EZB hat ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben.
Warum ist das wichtig?
Höhere Zinsen verteuern Kredite und können Investitionen und Immobilienfinanzierungen bremsen.
Was könnte daraus entstehen? (Kommentar)
Damit könnte die Zeit extrem günstiger Finanzierung endgültig einer Phase weichen, in der Kapital wieder deutlich stärker kostet.
Auch in den USA wird eine Zinserhöhung erwartet. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ist inzwischen über 5 % gestiegen – so hoch wie seit 2007 nicht mehr.

KI: Gerade entsteht eine ziemlich interessante Gegenbewegung
Was ist passiert?
Künstliche Intelligenz entwickelt sich weiterhin rasant. Gleichzeitig wächst aber die Skepsis gegenüber einer Entwicklung, die möglichst schnell und ohne klare Grenzen vorangetrieben werden soll. Auch innerhalb der Tech-Branche mehren sich Stimmen, die vor möglichen Risiken warnen und mehr Vorsicht sowie klare Regeln fordern.
Unter anderem haben sich Vertreter von Anthropic und OpenAI entsprechend geäußert. Gleichzeitig wird politisch zunehmend darüber diskutiert, wie stark KI reguliert werden sollte. Während einige Staaten auf strengere Regeln setzen, warnt US-Präsident Donald Trump davor, dass zu viel Regulierung die technologische Wettbewerbsfähigkeit der USA gegenüber China schwächen könnte.
Warum ist das wichtig?
Damit verändert sich die Debatte über KI. Lange stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie schnell sich KI entwickeln und einsetzen lässt. Jetzt wird immer wichtiger, wo Grenzen gezogen werden müssen und welche Regeln für den Umgang mit immer leistungsfähigeren Systemen gelten sollen.
Das betrifft längst nicht mehr nur die Tech-Branche. KI verändert Arbeitsplätze, Unternehmen, Bildung, Medien, Verwaltung und zunehmend auch sicherheits- und geopolitische Fragen.
Was könnte daraus entstehen? (Kommentar)
Interessant ist vor allem, dass die Gegenbewegung nicht nur von klassischen KI-Kritikern kommt. Auch Menschen aus der Technologiebranche selbst beginnen stärker über die Risiken und Grenzen der Entwicklung zu sprechen.
Ich glaube deshalb, dass sich die KI-Debatte gerade in eine neue Phase bewegt: Es geht nicht mehr nur um die Frage, was technisch möglich ist – sondern zunehmend darum, was gesellschaftlich sinnvoll und verantwortbar ist.
KI dürfte dadurch nicht kleiner werden. Im Gegenteil: Je mächtiger die Technologie wird, desto intensiver wird vermutlich auch der Streit darüber, wie viel KI wir eigentlich wollen und wer darüber entscheidet.
Quelle: Tagesschau / DW
Stand: 15.09.2026
Bild: KI-generierte illustrative Darstellung.

Europa versucht, strategisch eigenständiger zu werden
Was ist passiert?
Europa arbeitet daran, wirtschaftlich, technologisch und militärisch unabhängiger zu werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Verteidigung, Ukraine, KI, Energie, Handel und die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Deutschland verstärkt gleichzeitig seine militärische Präsenz an der NATO-Ostflanke: Für die Panzerbrigade 45 „Litauen“ sollen erstmals auch Soldaten verpflichtend nach Litauen versetzt werden.
Warum ist das wichtig?
Europa steht zunehmend zwischen den Machtblöcken USA, China und Russland. Die stärkere Ausrichtung auf eigene Verteidigungsfähigkeit, sichere Energieversorgung und technologische Kompetenz soll Europas Handlungsspielraum vergrößern und Abhängigkeiten reduzieren.
Was könnte daraus entstehen? (Kommentar)
Europa wird vermutlich stärker darauf setzen müssen, eigene Fähigkeiten aufzubauen und strategische Abhängigkeiten zu verringern. Die Brigade in Litauen ist dabei mehr als nur ein militärisches Projekt: Sie zeigt, dass Deutschland und Europa bereit sind, für Sicherheit und Abschreckung deutlich mehr Verantwortung zu übernehmen.
Die entscheidende Frage wird sein, wie viel Eigenständigkeit Europa tatsächlich erreichen kann – und welchen Preis es dafür zu zahlen bereit ist.
Quelle: AP / Tagesschau / Bundeswehr
Stand: 14./15.09.2026
Bild: KI-generierte illustrative Darstellung.

Kontakt aufnehmen
Telefon: +49 (0) 6184 - 99 46 555
E-Mail: info@rainer-langlitz.de
Adresse: Ahornweg 8 | 63517 Rodenbach bei Hanau










